So

20

Mär

2011

Frank Meyer eröffnet Ausstellung "Zug der Erinnerung" in Krefeld

Frank Meyer bei der Ansprache

Die Wanderausstellung "Zug der Erinnerung" besucht vom 20. bis zum 22. März Krefeld. In mehreren Eisenbahnwagongs wird das Thema der Deporatation von Kindern und Jugendlichen in Europa durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gezeigt. Anhand der Biographien der Kinder können Besucher einen sehr persönlichen Eindruck der Verfolgungsschicksale gewinnen. Teil der Ausstellung ist auch eine Dokumentation Krefelder Schicksale, die durch die "Villa Merländer" bestückt wurde.

Die Ausstelleungseröffnung nahm Bürgermeister Frank Meyer vor und begrüßte zahlreiche Gäste. Seine Rede überschrieb Meyer mit dem Anne-Frank-Zitat „Trotz allem glaube ich immer noch, dass die Menschen tief in ihrem Herzen gut sind." In seiner Ansprache verband Meyer die historische Verantwortung mit dem Werben um eine Zukunft, frei von Gewalt, Intoleranz und Rassismus. Meyer: "Der ehrliche und verantwortungsvolle Umgang mit der Vergangenheit ist die stabilste Brücke in die Zukunft." 

 

Der SPD-Politiker dankte ganz besonders den Unterstützern der Ausstellung, die es überhaupt erst möglich gemacht hatten, die Ausstellung in Krefeld zu zeigen. Darin bestehe auch ein Beitrag, den neuen Nazis entgegen zu treten.